Fonds Kongress 2026
Der Fondskongress Mannheim brachte im Jahr 2026 erneut mehrere tausend Finanzberater, Asset Manager und Branchenexperten in Mannheim zusammen. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen an den Kapitalmärkten, geopolitische Risiken sowie Strategien für eine resiliente Portfolioaufstellung. In zahlreichen Fachvorträgen, Panels und Workshops gaben renommierte Investmenthäuser Einblicke in ihre Marktprognosen und Produktinnovationen.

Der Fondskongress 2026 in Mannheim setzte erneut starke Impulse für Politik und Kapitalmärkte. Joe Kaeser, Aufsichtsratsvorsitzender bei Siemens Energy und Daimler Truck, forderte ein strategisch selbstbewusstes Europa mit einer „Position der Stärke“. Im Spannungsfeld zwischen den Machtzentren USA und China kann Europa nach Kaesers Einschätzung nur dann erfolgreich bestehen, wenn es mit einer Stimme spricht, klare außen- und sicherheitspolitische Positionen definiert und gezielt strategische Wirtschaftsallianzen eingeht. Große Chancen sieht Kaeser insbesondere im KI-„Goldrausch“ – etwa durch den Ausbau von Infrastruktur, Datenkapazitäten und Rechenzentren in Europa.
Auch der Sauren Fondsmanager-Gipfel, längst feste Institution des Kongresses, zog das Fachpublikum in seinen Bann. In der prominent besetzten Diskussionsrunde mit Dr. Jens Ehrhardt, Dr. Bert Flossbach und Klaus Kaldemorgen wurde deutlich: Wer nicht zwingend in Anleihen investieren müsse, könne darauf aktuell auch verzichten. Stattdessen sprachen sich die Investmentexperten klar für Sachwerte, insbesondere Aktien, aus. Trotz höherer Volatilität blieben Aktien langfristig die attraktivste Anlageklasse. Zugleich plädierten die Referenten für eine stärkere geografische Diversifikation mit mehr Fokus auf Europa, Asien und die Schwellenländer.

